Fotos von Müttern und Matriarchen

Die Umarmung einer Mutter hält noch an, lange nachdem sie losgelassen hat.

Unbekannter Autor

Was für ein toller Satz mit so viel Inhalt. Was wären wir alle ohne unsere Mütter und Omas?

Unsere Mütter sind für uns da vom ersten Tag an. Sie halten uns wenn wir nur ein paar Kilo wiegen, halten unsere Hand, wann immer wir sie brauchen, bis wir gelernt haben, was wir brauchen und stützen uns noch, wenn wir als Erwachsener Rückhalt brauchen. 

Mutter sein ist der schwerste und tollste Job der Welt zugleich. Und Mütter lassen sich nicht schnell unterkriegen. Sie leisten Grossartiges bis sie ihre Kinder loslassen können und haben meist ein Lächeln für die Kinder parat wenn diese es brauchen, egal wie alt.

Sie lassen sich weder durch Windeln noch Rotznasen kleinkriegen, nur sie selbst sind oft ihr kritischster Gegner. Fotos von den Kindern gibt es in Mengen, jeder bedeutende Lebensabschnitt wird dokumentiert, leider vergessen viele Mütter dabei, das sie ein so großer Teil von unserem Leben sind und wir sie auch gerne auf Bildern anschauen und später unseren Enkeln ihr strahlendes Lächeln und die gutmütigen Augen zeigen wollen. 

Wäre es nicht toll, wenn alle Mütter und Omas sich selbst wichtiger nehmen würden und ihre Persönlichkeit auf Portraits für uns hinterließen? Egal ob Einzelportraits oder mit der ganzen Sippschaft. Wir brauchen Bilder von unseren Lieben, damit die Erinnerung an ihr Gesicht genauso lang existiert wie unsere warmen Erinnerungen an ihre Persönlichkeit im Herzen.

Busy für die Kundin

Wie ein fleissiges Bienchen um eine Blüte tanze ich oft um meine Kundinnen herum.

Dieses Werk hat sehr viel Spaß gemacht, sowohl beim Ablichten, als auch während der Bearbeitung. Ich wollte mal zeigen, dass ich nicht nur auf den Auslöser drücke, um meine Kunden optimal zu fotografieren.

Zwischen Haare zurecht zupfen, Kleid glatt streichen, Pose korrigieren, Makeup optimieren und fotografieren komme ich während der Fotosession leicht ins schwitzen. Es sind viele kleine Handgriffe, sowie Vor- und auch Nachbereitung, die ich gerne für meine Kunden mache.  Und am Ende darf sich die Kundin ihre Lieblingsbilder aussuchen, von denen sie in der Regel begeistert ist.

Ein Netzwerk mit hilfreichen Kontakten

Seit ich mich 2016 selbständig gemacht habe, bin ich Teil eines Netzwerks an Unternehmern, das weltweit existiert.

Seit ich in Deutschland wieder eröffnet habe, bin ich mit noch mehr Menschen vernetzt und habe viele persönliche tolle Kontakte knüpfen dürfen.

Meine Kunden sehen in meinem Studio sofort eine Schautafel mit Visitenkarten. Denn ich möchte meine Kunden wissen lassen, dass sie sich an mich wenden können, wenn Sie einen bestimmten Service suchen.

Ich habe 35 Unternehmerinnen für mein Projekt RED fotografiert über verschiedenste Branchen hinweg, ich kenne einige Handwerker und Dienstleister auf dem Frauennetzwerk UHD – Unternehmerinnen in Handwerk und Dienstleistung Rosenheim, die mit dem City Management in Verbindung stehen, sowie ein weltweit vertretenes Unternehmer-Netzwerk.

Ich helfe gerne und verbinde Suchende mit meinen Kontakten oder nehme gerne Interessierte zu den Treffen mit. Sprecht mich einfach an.

Yin Yang

Kennen Sie den Ausdruck Gegensätze ziehen sich an? Diese beiden Freundinnen sind optisch genau das.

Bei der Erschaffung dieses Bildes hatte ich das Yin Yang Zeichen im Kopf. Die Umsetzung war gar nicht so leicht. Die beiden Mädchen waren super geduldig und hatten gleichzeitig Spaß.

Sie kennen sich schon seit der Vorschulzeit und sind seither unzertrennlich. Nicht einmal 3 Jahre Trennung durch einen Atlantik standen ihrer Freundschaft im Weg. Sie sind verschieden und ergänzen sich.

Yin und Yang gehören zusammen und halten die Balance, wie es auch in einer Freundschaft sein sollte. Ein Geben und Nehmen, ein Helfen und sich helfen lassen. Wie bei so vielen Gegensätzen macht es die Balance.

Das reisende Kleid

Im Sommer 2019 startete eine amerikanische Designerin ein besonderes internationales Projekt. Eines ihrer Kleider sollte um die Welt reisen. Fotografen auf den ganzen Welt bewarben sich dafür das Kleid zu fotografieren.

Ich hatte das Glück als eine der wenigen Fotografen in Deutschland auf der Liste zu landen. Anfang September begann ich nach Kandidatinnen zu suchen, die sich darin fotografieren lassen wollten. Ich wurde schnell fündig, was bei einem so tollen Kleid, kein Wunder ist.

Ende September traf ich mich wie in einem Agentenfilm mit einer mir bis dahin unbekannten Fotografin, die auch das Glück hatte ausgewählt worden zu sein. Wir vereinbarten eine Treffpunkt trafen uns vor der tschechischen Grenze. Ganz geheimnisvoll wurde mir ein Beutel mit einem Gruss der Designerin überreicht.

Nun musste ich das Kleid unbeschadet nach Hause bringen und mit den Kandidatinnen ablichten, und ich hatte nur 4 Tage Zeit bis zur Übergabe an den nächsten Fotografen. Ende September hatte ich wie geplant alle Bilder im Kasten und schickte das Kleid auf eine abenteuerliche Reise per Post, wo es leider kurzfristig verloren ging, aber dann doch wieder auftauchte.

Mein Ziel für diese Projekt war es, möglichst viele verschiede Looks zu erschaffen um zu zeigen, was mit einem einzigen Kleid alles möglich ist. Ich organisierte 6 Shootings mit ganz unterschiedlichen Frauentypen und unterschiedlichen Locations: Südtirol, Bad Aibling und im Fotostudio Kolbermoor. Es entstanden tolle Bilder wie ich finde

Inzwischen habe ich ein goldenes Kleid angefertigt, in dem sich interessierte Kundinnen fotografieren lassen dürfen.

Verbindung zur Vergangenheit

Nach dem Tod meiner Eltern, schenkte mir mein Mann eine Postkarte mit dem Satz “du hast nur einen Ursprung aber tausend Möglichkeiten”. Diese Postkarte habe ich nach mittlerweile 11 Jahren noch immer und die Worte begleiten mich. Unser Ursprung ist wichtig um zu verstehen, was unsere Basis ist, was uns geformt hat und zu dem gemacht hat was wir sind. Aber das ist nur der Anfang. Was wir mit dieser Basis machen und wo sie uns hinführt ist unsere Entscheidung.

Dieses Foto entstand in den USA, wo wir 3 Jahre lebten. Wenn man einen neuen Start wagt und einem fremden Land neuen Herausforderungen gegenübersteht, blickt man gerne mal zurück. Dorthin wo die Wurzeln und der Ursprung liegen. 

Mein Ursprung sind meine Eltern, aber ich muss nicht genau den gleichen Weg gehen, wie meine Eltern ihn gegangen sind. Nicht wie früher, wo der Sohn den Betrieb des Vaters übernommen hat. Ich bin frei in meiner Entscheidung wo es hingehen soll. Und so habe ich einen kreativen Beruf gewählt, der es mir viele Möglichkeiten offen hält.

Für dieses Foto wollte ich die Verbindung meiner Kinder zu ihren Wurzeln un ihrem Ursprung einfangen. So haben meine Jungs die Hüte ihres einen Opas an, eine Strickweste vom Uropa der anderen Seite und meine Tochter eine Bluse der Mama. Welche Wege sie einmal gehen werden liegt bei ihnen und ich bin gespannt.

50 und fabelhaft

Mütter haben bis sie 50 sind unheimlich viel geleistet.

Sie haben Verantwortung für ein oder mehrere andere Leben übernommen, standen zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung, hatten stets das Beste für die Kinder im Sinn. Sie waren Kummerkasten vom Kindergarten bis zur Pubertät, Koch, Chauffeur, Organisator, Berater, Krankenschwester und manche waren dabei sogar noch berufstätig.

Das alles meist ohne Lob, belohnt durch das Wohlergehen der Kleine und ein Lächeln. Meiner Meinung nach haben sie sich dafür etwas wirklich Tolles für sich verdient.

Diese Frauen durften einen schöne Portraitsitzung erleben, sich im kleinen schwarzen zeigen, einmal selber wieder im Mittelpunkt stehen, sich verwöhnen lassen und von Herzen strahlen für das Projekt 50 und fabelhaft. Denn das sind diese Frauen: fabelhaft!

Sind Sie auch 50+ und fabelhaft, melden Sie sich bei mir.

RED – Unternehmerinnen in rot

Seit ich selbständig bin, treffe ich viele Unternehmer, viele davon auch weiblich und mir ist aufgefallen, dass die meisten Hosenanzüge tragen. Im Rückblick auf meine berufliche Laufbahn habe auch ich mich schon für die ersten Vorstellungsgespräche in Anzüge gekleidet.

Mal abgesehen davon, dass eine Hose oft schon praktisch ist, aber was ist mit Kleidern? Versuchen wir Frauen uns vielleicht indirekt in die Männerwelt einzupassen indem wir Anzüge tragen? Braucht es das?

Frauen sind doch toll!

Und gerade unser Frausein hat Stärken, die wir nicht verstecken brauchen. Als nächstes fragte ich mich, was das absolute Gegenstück zum Hosenanzug wäre? Ein rotes Kleid. Und so begann ich Unternehmerinnen anzusprechen, ob sie sich fotografieren lassen würden und so für das Projekt RED Unternehmerinnen in rot zu begeistern. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich 35 Frauen fotografiert und 35 tolle Gespräche mit starken Frauen geführt. 

Nature Warrior

Etwa zur gleichen Zeit wie das Plastikkleid, über das ich ja schon geschrieben habe, entstand auch die Idee eine Art Naturkämpfer entstehen zu lassen. Ich bin dankbar, dass ein wenn auch nicht immer sehr geduldiger Teenager zur Verfügung stand. Etwas Efeu, ein grünes Samtkleid im Vintage-Look und kriegerisches Makeup und los ging’s.

Plastic Dress

In einer Zeit, in der Fridays for Future in aller Munde waren und wir gerade in Deutschland wieder Fuß fassten, kamen so viele Dinge per Post an, besonders meine Produkte für das Studio. Da der Hersteller auf hohe Qualität achtet, werden alle Produkte besonders gut verpackt und die Noppenfolie und andere Plastikfolien stapelten sich für den Bauhof. Da entstand die Idee ein Bild zu kreieren mit dem Kontrast Plastik- Natur. 

Ich fertigte das Kleid an, fragte eine Jugendliche ob sie Lust hatte mitzumachen. Wie es manchmal so geht ändern sich Vision im Entstehungsprozess und ich entschied Bilder zu machen, die von den Posen her an die alten Meister erinnerten aber mit dem Kontrakt eines modernen Kleides aus Plastik. Eines der Bilder erreichte sogar das Bronze-Level bei den Portrait Masters Awards.